Bewertung der Testergebnisse

 

  • Summieren Sie die Punkte, die Sie für die einzelnen Indikatoren ermittelt haben.
  • Minimal kann der von Ihnen bewertete Boden 7, maximal 63 Punkte erreicht haben.
  • Hat der Boden nur 7 bis 24 Punkte erreicht, so ist davon auszugehen, dass Ihre Bewirtschaftungsmethoden nicht geeignet sind, die Bodenfruchtbarkeit langfristig zu erhalten. Sie sollten dringend Maßnahmen einleiten, um die Bodenqualität zu verbessern. Anregungen hierzu finden Sie in den Maßnahmen.
  • Im Bereich von 24 bis 45 Punkten kann der Boden als gut, aber immer noch verbesserungswürdig angesehen werden. Auch hier sollten Sie Maßnahmen ergreifen, um die Bodenqualität langfristig zu erhalten oder sogar zu verbessern.
  • Ihr Boden hat mehr als 45 Punkte erhalten? Glückwunsch! Ihr Boden ist in einem ausgesprochen guten Zustand. Bearbeiten Sie den Boden weiterhin wie gehabt.     

 

Hinweise zur Bewertung

 

  • Der Trierer Bodenqualitätstest erlaubt qualitative Aussagen zum Bodenzustand. 
  • Während bei einem sehr sandigen und sauren Boden eine Bewertung mit bspw. 38 Punkten richtig gut ist, so wäre ein solches Ergebnis bei einen kalkreichen, lehmigen Boden eher enttäuschend. An dieser Stelle treten fundamentale Unterschiede zwischen verschiedenen Böden zutage, die nicht auf die Bewirtschaftung, sondern auf andere Faktoren zurückzuführen sind. Boden ist nicht gleich Boden!
  • Ein Übertragen von Testergebnissen auf andere Felder ist somit nur eingeschränkt möglich und sinnvoll.
  • Beobachten Sie Ihren Boden über mehrere Jahre hinweg und schauen Sie, wie er auf veränderte Bewirtschaftungsmethoden, Kulturfrüchte und Fruchtfolgen sowie eingeleitete Maßnahmen zur Steigerung der Bodenqualität reagiert.